BLBS bei der 4. Berufsbildungsforschungskonferenz in Steyr

Eine gemeinsame Erklärung zur Berufsausbildung in Europa haben am 02.07.2014 Vertreter der österreichischen Bundessektion 14 der Fraktion der christlichen Gewerkschafter/innen in der Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes (GÖD) „Berufsbildende mittlere und höhere Schulen (BMHS), des schweizerischen Dachverbandes für die Organisation der Lehrpersonen an Berufsfachschulen (BCH-FPS) und des deutschen BLBS verfasst.

Dazu hatte Jürgen Rainer, Vorsitzender der österreichischen BMHS-Gewerkschaft, den Vorstand des schweizerischen BCH-FPS, vertreten durch den Vorsitzenden Daniel Thommen, und den BLBS, vertreten durch den stellvertretenden Bundesvorsitzenden, Stefan Nowatschin, zur 4. Berufsbildungsforschungskonferenz und zum persönlichen Dialog nach Steyr eingeladen. Im Rahmen des Dialoges, an dem zusätzlich die österreichischen Kollegen Helmut Skala, Experte für internationale berufliche Bildung, und Roland Gangl, stellvertretender Vorsitzender des BMHS, aktiv mitwirkten, wurde diese Erklärung verfasst.

Kein Sparprogramm bei den berufsbildenden Schulen

Der gemeinsame Besuch der 4. Berufsbildungsforschungskonferenz erfolgte dann am nächsten Tag und der persönliche Dialog und der Informationsaustausch über die Berufsbildungssysteme mit dem Sektionsleiter des Österreichischen Bildungsministerium (BMUKK), Christian Dorninger, fortgeführt. Alle Gesprächsteilnehmer betonten, dass man sich nicht auf den guten Ergebnissen der dualen Berufsausbildung ausruhen dürfe. Die Bildungsqualität im eigenen Land, aber auch in Europa bzw. auf der Welt gelte es zu erhalten bzw. kontinuierlich zu verbessern. Bei den berufsbildenden Schulen dürfe nicht gespart werden, stattdessen müssten weitere Investitionen sächlich und personell erfolgen, damit die hohe Ausbildungsqualität gesichert und gesteigert werden könne.

Gemeinsame Kooperation wichtig

Ferner zeigte sich, dass die gemeinsame Kooperation und der internationale Wissensaustausch ein bedeutsamer Faktor für die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung in Europa ist. S. Nowatschin verwies auf die vom BLBS und Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen (VLW) geplante internationale Führungskräfte-Akademie, die vom 26.02. bis 27.02.2015 in Berlin stattfinden soll. Hier soll der begonnene Wissensaustausch und die vereinbarte Aktionsplattform europaweit geöffnet werden. Die deutschsprachigen Verbände der Berufsschullehrerinnen und -lehrer betrachten dies als gute Gelegenheit, ihren Beitrag zur Europäischen Ausbildungsallianz zu leisten.

Weitere Informationen zum 4. Berufsbildungsforschungskonferenz finden Sie unter: www.berufsbildungsforschung-konferenz.at
Weitere Informationen über unsere Partnerverbände finden Sie unter: www.bmhs-aktuell.at und www.bch-fps.ch

Die gemeinsame Erklärung zur Berufsausbildung in Europa (PDF)