BLBS und BCH im Gespräch

Am Dienstag, den 06.08.2013 traf sich der stellvertretende Bundesvorsitzende des BLBS, Stefan Nowatschin mit Christoph Gerber der Mitglied im Zentralvorstand der Berufsbildung Schweiz (BCH) ist, zu einem zweistündigen Expertengespräch in Berlin.

Gerber berichtete, dass in der Schweiz, wie auch in Deutschland  der Weiterbildungssektor durch private Anbieter bestimmt wird. Die Schweizer Kollegen erachten die in Österreich angestrebte Bündelung der Kompetenzen an den berufsbildenden Schulen (Weiterbildung durch die  beruflichen Schulen) als eine sinnvolle Geschichte und würden sich mit dem BLBS gemeinsam positionieren.

Das Thema „Inklusion“ wird in der Schweiz dagegen nicht thematisiert, da es bereits gelebt wird.

BLBS und BCH sprachen über die Führung von regionalen Kompetenzzentren und die schulspezifischen Schulangebote, bei der viele Übereinstimmungen festgestellt worden sind. In der Schweiz gibt es keinen Beamtenstatus. Die leistungsgerechte Bezahlung wird teilweise frei verhandelt, wobei es unterschiedliche Auffassungen gibt. 

Christoph Gerber bot seine Kooperationsbereitschaft in Sachen Europäischer Ausbildungsallianz (EAA) und der Weiterentwicklung der beruflichen Schulen zu regionalen Kompetenzzentren an.  Einem Netzwerktreffen in Deutschland ist er aufgeschlossen und würde einem EU-Förderantrag als Kooperationspartner zur Verfügung stehen.

Der BLBS und BCH werden in Kontakt bleiben, um gemeinsam weitere Kooperationsmöglichkeiten zur Weiterentwicklung der durch die duale Berufsausbildung und durch Europa geprägten berufsbildenden Schulen zu prüfen.